AT-16 und PC-7 Formation
05.08.2017
Einst hatte die Schweizer Luftwaffe 40 Maschinen des Typs Noorduyn AT-16ND Harvard IIB im Einsatz. In der Schweiz wurde die AT-16 sowohl als Fortgeschrittenentrainer als auch für die Blindflugausbildung eingesetzt. Ende der 1960er Jahre wurden die Maschinen schliesslich ausgemustert, da umfangreiche Unterhaltsarbeiten anstanden.
Heute gibt es nur noch zwei flugfähige AT-16 der Schweizer Luftwaffe. Eine Maschine gehört Walter Eichhorn, der sie an unzähligen Airshows und Events in ganz Europa präsentiert. Dies ist die D-FHGK, die ehemalige U-322 der Schweizer Luftwaffe. Der Oldtimer wird von Eichhorn bereits seit 1976 geflogen!
Die zweite flugfähige Maschine ist die HB-RDN (Bilder) in Birrfeld. Die Schweizer Luftwaffe setzte zwischen 1949 und 1968 insgesamt 40 AT-16 aus Beständen der kanadischen Luftwaffe ein. Die heutige HB-RDN wurde am 15. September 1942 von Noorduyn in Montreal fertiggestellt und zwei Tage später als FE467 von der kanadischen Luftwaffe übernommen. Nach einer Grundüberholung bei Fokker in Amsterdam setzte die Schweizer Luftwaffe das Flugzeug ab dem 3. September 1949 während rund 20 Jahren als U-323 ein. Ursprünglich hätte die U-323 verschrottet werden sollen. Max Vogelsang konnte sie jedoch im Jahr 2001 vor diesem Schicksal bewahren und unterzog sie einer umfassenden Überholung. Seit August 2013 fliegt die ehemalige U-323 wieder unter der zivilen Registration HB-RDN am Schweizer Himmel.
Eine dritte AT-16, die nicht mehr flugfähig ist, steht heute im Flieger- und Flabmuseum in Dübendorf. Dabei handelt es sich um die ehemalige U-328. Nur sieben AT-16 blieben nach ihrer Ausmusterung erhalten. Von diesen sieben Maschinen wurden jedoch vermutlich vier weitere zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls verschrottet. Somit haben heute noch drei AT-16 all die Jahre überdauert.

































