News-Blog
06.03.2026
F-35A: Der Bundesrat verzichtet auf die ursprüngliche Anzahl von 36 Flugzeugen
Bern, 06.03.2026 — Angesichts der sich zuspitzenden sicherheitspolitischen Lage bekräftigt der Bundesrat seinen Entscheid vom 12. Dezember 2025 zur Beschaffung des Kampfflugzeugs F-35A. Innerhalb des vom Volk bewilligten Finanzvolumens soll die maximal mögliche Anzahl Flugzeuge beschafft werden. Auf einen Zusatzkredit, um die ursprünglich geplante Anzahl von 36 Flugzeugen zu erreichen, verzichtet der Bundesrat aus finanzpolitischen Gründen. Um jedoch Mehrkosten für Teuerung, die Entwicklung der Rohstoffpreise und weitere Faktoren auszugleichen, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 6. März 2026 beschlossen, dem Parlament im Rahmen der Armeebotschaft 2026 einen Zusatzkredit von 394 Millionen Franken zu beantragen und damit das bewilligte Finanzvolumen auszuschöpfen.
An seiner Sitzung vom 12. Dezember 2025 beauftragte der Bundesrat das VBS, innerhalb des vom Volk genehmigten Finanzvolumens die maximal mögliche Anzahl F-35A zu beschaffen. Nachdem der Bundesrat am 28. Januar 2026 die Eckwerte zur prioritär notwendigen Stärkung der Sicherheit und Verteidigung der Schweiz festgelegt hat, hat er an seiner Sitzung vom 6. März 2026 über die Möglichkeiten zur Erreichung der vorgesehenen Anzahl von 36 Kampflugzeugen befunden.
Quelle und weiter lesen: Kommunikation VBS
Admin - 16:56 @
04.03.2026
Grossauftrag für Pilatus
Wie scramble.nl berichtet, hat die Indonesische Luftwaffe über den Makler E-System Solution FZ einen Grossauftrag über 12 PC-24- sowie 24 PC-21-Flugzeuge an Pilatus erteilt.
Die PC-24 wurden während der Luftfahrtmesse in Singapur bestellt und sollen zur Ausbildung von Pilotinnen und Piloten für die Flotte von Verbindungs- und VIP-Transportflugzeugen eingesetzt werden. Die PC-21 sind Fortgeschrittenen-Trainingsflugzeuge und werden voraussichtlich die KT-1 ersetzen, von denen die ersten Exemplare bereits 2003 ausgeliefert wurden.
Quelle: scramble.nl
Admin - 21:07 @
Geschäftsjahr 2025: Guter Start. Herausfordernder Flug. Gelungene Landung.
Das Geschäftsjahr 2025 stellte Pilatus vor aussergewöhnliche Herausforderungen: Stark schwankende US-Zölle, ein stark sinkender Dollarkurs sowie gestörte Lieferketten, Auslieferungstopps und -verschiebungen beeinflussten Planung, Produktion und Ergebnis. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, zentrale Innovations- und Wachstumsprojekte erfolgreich voranzutreiben sowie wichtige Verträge abzuschliessen.
Mit einem Umsatz von 1,672 Milliarden Schweizer Franken, einem Betriebsergebnis von 170 Millionen Schweizer Franken und einem Bestelleingang von 1,869 Milliarden Schweizer Franken schliesst Pilatus das Jahr 2025 mit einem soliden Ergebnis ab.
Insgesamt lieferte Pilatus 147 Flugzeuge an Kundinnen und Kunden aus – 82 PC-12, 50 PC-24, 14 PC-21 sowie 1 PC-7 MKX. Gruppenweit wurden 352 Vollzeitstellen aufgebaut, davon 254 in der Schweiz.
Quelle: pilatus-aircraft.com
Admin - 20:58 @
27.01.2026
RUAG ist für die Tiger-Flotte verantwortlich
Seit diesem Jahr ist die RUAG offiziell für den Betrieb und die Bereitstellung der F-5 Tiger verantwortlich. Dies betrifft die technische Einsatzbereitschaft bis zur operativen Unterstützung der Flotte.
Somit wird auch die Patrouille Suisse nicht mehr von der Luftwaffe, sondern von der RUAG betreut. Dies war an den Lauberhornrennen von diesem Januar erstmals offiziell der Fall. Die Luftwaffe scheint den Betrieb des F-5 Tiger komplett an die RUAG übergeben zu haben.
Admin - 11:46 @
25.01.2026
Die Dittinger Flugtage finden 2027 wieder statt
Wie das OK der Dittinger Flugtage diese Woche bekannt gab, wird die beliebte Airshow im August 2027 zurückkehren.
Am 21. und 22. August 2027 treffen sich erneut Pilotinnen und Piloten aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche Luftfahrtbegeisterte auf dem «Flugzeugträger» von Basel-Land zur erneuten Ausgabe.
Die Dittinger Flugtage werden seit 1958 in einem weitgehend regelmässigen Turnus durchgeführt und haben sich in den letzten Jahren zu einer der bekanntesten und grössten Airshows der Schweiz entwickelt. Die letzte Ausgabe fand 2024 statt.
Quelle: flugtage.ch
Admin - 17:03 @
23.11.2025
Null Prozent: Pilatus kann Flugzeuge zollfrei in die USA liefern
Der Flugzeugbauer Pilatus erhält in den USA überraschend vollständige Zollbefreiung. Das bestätigt das Wirtschaftsdepartement von Bundesrat Guy Parmelin gegenüber SRF. Die Regierung in Washington hat ein seit 1979 bestehendes Luftfahrtabkommen reaktiviert. Damit kann Pilatus seine Modelle PC-12 und PC-24 zollfrei in die Vereinigten Staaten liefern. Der «Blick» hatte zuerst darüber berichtet.
Die Entscheidung verschafft dem Nidwaldner Hersteller einen klaren Vorteil gegenüber anderen Schweizer Exportfirmen, die trotz gesenkter Zollabgaben weiterhin belastet bleiben. Das Luftfahrtabkommen, an dem sich über 30 Staaten beteiligen, war im Sommer 2025 infolge der von Trump verschärften Zollpolitik ausser Kraft gesetzt worden. Nun hat Washington für die Schweiz und Südkorea diese Regelung wieder reaktiviert.
Pilatus hatte im vergangenen Jahr die Lieferungen von PC-12 und PC-24 in die USA aus Protest gegen die Strafzölle eingestellt und vor einer massiven Wettbewerbsverzerrung gewarnt. Der amerikanische Markt ist für den Hersteller zentral: Rund 40 Prozent aller jährlich produzierten Maschinen gehen an Kunden in den USA.
Quelle: SRF.ch
Admin - 18:26 @
17.11.2025
Schweizer Luftwaffe trainiert Helikoptereinsätze in Schweden
Bern, 17.11.2025 — Vom 17. November bis 12. Dezember 2025 führt die Schweizer Luftwaffe in Vidsel (Schweden) ein Training mit vier Cougar-Helikoptern durch. Ziel der Übung ist die Weiterentwicklung der taktischen Fähigkeiten bei Tag und Nacht sowie im Tiefflug.
Während des Einsatzes in Schweden trainieren die Angehörigen der Luftwaffe die Verfahren des taktischen Lufttransports im Verband, sowohl bei Tag als auch in der Nacht. Zudem wird der Einsatz von Täuschkörpern ohne Mindestflughöhe geübt.
Das Training basiert auf dem bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und Schweden vom 14. März 2014 über die Zusammenarbeit im Bereich der militärischen Ausbildung. Ein vergleichbares Training fand letztmals im vergangenen Jahr in Vidsel statt.
Trainings in der Schweiz nur begrenzt möglich
Die FMV Vidsel Test Range bietet der Schweizer Luftwaffe optimale Bedingungen: Die grossräumigen und wenig besiedelten Übungszonen ermöglichen realistische Trainings unter Einsatzbedingungen, die in der Schweiz nur eingeschränkt reproduzierbar sind. Um die Einsatz- und Verteidigungsfähigkeit langfristig sicherzustellen, ist die Luftwaffe daher auf Trainings und Kooperationen mit Partnerstaaten angewiesen.
Quelle: Kommunikation Verteidigung
Admin - 21:06 @
11.11.2025
Nacht- und Tiefflug-Training der Schweizer Luftwaffe in Grossbritannien
Bern, 10.11.2025 — Vom 10. November bis 5. Dezember 2025 trainieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe in Leeming (Grossbritannien) ihre Fähigkeiten bei Dunkelheit und in niedrigen Höhen. Mit bis zu zehn F/A-18-Kampfflugzeugen können die Piloten dort einen grossen Teil ihres jährlichen Nacht- und Tiefflugtrainings unter realistischen Einsatzbedingungen absolvieren.
Im britischen Luftraum verfeinern die Schweizer F/A-18-Piloten ihre Fähigkeiten im Luftpolizeidienst bei Nacht und vertiefen ihre Kenntnisse in der Luftverteidigung bei Dunkelheit. Die Trainings umfassen zentrale Elemente für die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe wie taktische Flüge und komplexe Einsatzszenarien. Dazu gehören auch gemeinsame Trainings mit der Royal Air Force sowie der U.S. Air Force Europe.
Der Stützpunkt Leeming der Royal Air Force (RAF) im nordenglischen North Yorkshire bietet optimale Voraussetzungen. Ausgedehnte Trainingssektoren über der Nordsee und über dünn besiedelten Regionen erlauben realistische Flugmanöver mit hohen Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Höhenprofilen. Ermöglicht wird diese Kooperation durch ein Fünfjahresabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich, das 2023 erneuert wurde.
Warum im Ausland trainieren?
In der Schweiz sind solche Trainings nur eingeschränkt möglich. Geografische und demografische Gegebenheiten, die dichte Zivilaviatik, Lärmschutzauflagen und begrenzte Flugräume lassen nächtliche Tiefflüge nur in sehr beschränktem Umfang zu. Schweizer Jet-Piloten absolvieren deshalb nur etwa halb so viele Nachtflugstunden in der Schweiz wie diejenigen in Nachbarstaaten. Das Training im Ausland ist somit wesentlich, um die Einsatzfähigkeit und Sicherheit der Schweizer Luftwaffe auch unter anspruchsvollen Bedingungen zu gewährleisten.
Quelle: Kommunikation Verteidigung
Admin - 09:01 @
Neuer Erfolg für PC-7 MKX: Belgien will den Pilatus-Trainer
10. November 2025: Nach den Niederlanden und Frankreich hat Pilatus mit Belgien einen weiteren Kunden für seinen PC-7 MKX Trainer gefunden. Belgien will für die Grundausbildung seiner künftigen Militärpiloten 18 PC-7 MKX beschaffen. In turbulenten Zeiten mit den Zollfragen im wichtigen US-Markt ist dieser weitere Erfolg auf dem Militärtrainermarkt sicher besonders willkommen bei Pilatus.
In zwei Jahren plant die belgische Luftwaffe die SIAI Marchetti SF260 Schulflugzeuge ausser Dienst zu stellen – die erste SF-260 wurde bereits 1969 eingeführt. Ab 2028 sollen dann die neuen PC-7 MKX Trainingsflugzeuge übernehmen und voraussichtlich ebenfalls auf der Beauvechain Air Force Base stationiert werden. Wie gewohnt gibt es von Pilatus vor der offiziellen Vertragsunterzeichnung keine Bestätigung, doch der belgische Verteidigungsminister Theo Francken bestätigte vor belgischen Medien die Wahl des PC-7 MKX, der «hervorragende Trainingsleistungen» biete. Belgien will 18 PC-7 MKX und zugehörige Simulatoren für die Pilotenschule nutzen. Damit werden in Belgien auch die künftigen F-35-Piloten ihre Grundschulung auf dem PC-7 MKX erhalten.
Im Januar 2025 hatte Frankreich bekannt gegeben 22 PC-7 MKX und zwölf Simulatoren via Babcock International France für die Militärpilotenausbildung beschaffen zu wollen. Bereits im Oktober 2024 hatte sich die Niederlande für acht PC-7 MKX und zwei Simulatoren als Ersatz für die heutige Flotte von PC-7M in der niederländischen Luftwaffe entschieden. Die Einführung der ersten PC-7 MKX in den Niederlanden ist 2027 geplant.
Pilatus hatte den PC-7 MKX 2021 erstmals öffentlich vorgestellt. Auf der Basis des PC-7 MK.II entwickelt, ist beim PC- MKX vor allem ein intelligentes Avionik-Paket im Cockpit neu. Für die bodenbasierte Ausbildung (GBTS – Ground Based Training System) steht ein umfassendes Angebot an Schulungsprodukten zur Verfügung. Von «Virtual Reality Tools», bis hin zum Flugsimulator sind alle Ausbildungsgeräte von neuster Technologie und so konzipiert, dass diese ein integriertes, progressives Lernen ermöglichen.
Quelle: SkyNews.ch
Admin - 08:54 @
04.11.2025
Erstes Kampfflugzeug der Armee erreicht 5′000 Flugstunden
Bern, 04.11.2025 — Erstmals hat ein Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe die Marke von 5’000 Flugstunden erreicht. Dieser Meilenstein unterstreicht die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der F/A-18-Flotte, zeigt jedoch zugleich, dass sich die Flugzeuge dem Ende ihrer technischen Lebensdauer nähern. Der geplante Ersatz durch den F-35A ist daher ein wichtiger Schritt, um die Einsatz- und Verteidigungsfähigkeit der Schweiz auch in Zukunft sicherzustellen.
Die F/A-18C/D Hornet der Schweizer Luftwaffe wurden zwischen 1996 und 1999 in Betrieb genommen. Ursprünglich war ihre Struktur auf 4’000 Flugstunden ausgelegt; dank speziell verstärkter Bauteile für die Schweiz konnte das Limit auf 5’000 Flugstunden erhöht werden. Durch mehrere System- und Strukturmodernisierungen wurde das Potenzial später auf 6’000 Flugstunden für 450 Millionen Schweizer Franken erweitert. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von Flugprofil, Wartungsintervallen und Beanspruchung ab – mit zunehmender Nutzung steigen jedoch sowohl der Instandhaltungsaufwand als auch die technischen Herausforderungen. Zum Vergleich: Die seit 1978 eingesetzten F-5E/F Tiger, die spätestens Ende 2027 ausser Dienst gestellt werden, verfügen aktuell über 2’800 bis 3’900 Flugstunden.
F/A-18-Flotte erreicht Lebensdauer und wird durch F-35A abgelöst
Der erreichte Meilenstein belegt die hohe Qualität der Instandhaltung durch die Fachkräfte der Luftwaffe und die Industriepartnerin RUAG, welche die technische Verfügbarkeit der Flotte sicherstellt. Die F/A-18 hat sich über fast drei Jahrzehnte im Schutz des Schweizer Luftraums und in internationalen Übungen bewährt. Nach rund 30 Jahren intensiven Einsatzes und einer technologischen Grenze in der Weiterentwicklung erreicht die Flotte nun das Ende ihrer wirtschaftlich und technisch vertretbaren Lebensdauer.
Während der Einführung des F-35A wird die F/A-18C/D weiterhin eine bedeutende Leistung erbringen müssen. Anschliessend wird ihr Nutzungsende eng mit dem Abschluss der Einführungsphase des F-35A abgestimmt. Dieses Kampfflugzeug der fünften Generation bietet höhere Einsatzfähigkeit, modernste Sensorik und Vernetzung, ist kosteneffizienter im Unterhalt und erfüllt die aktuellen sicherheitspolitischen Anforderungen. Damit bleiben die Luftraumüberwachung und Verteidigungsfähigkeit der Schweiz langfristig und ohne Unterbruch gewährleistet.
Quelle: Kommunikation Verteidigung
Admin - 21:27 @




















